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Dipl.-Ing. Harald Diercks
Vereidigter Sachverständiger der
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Dorfstraße 27
21712 Großenwörden
Tel.  04775-788 
Fax. 04775- 488


Naturschutz-Verbände


Jordsand-Logo

Der Schwarztonnensand
gehört zum FFH-(Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie)-Schutzgebiet Unterelbe
 und steht damit unter besonderen europäischen Schutz. 
Er wird betreut durch den VEREIN JORDSAND.

Bilder: Ralf A. Diercks, Großenwörden



Naturerlebnis-Schiff „Tidenkieker“
auf der Elbe
 


Über einen Steg können wir vom Verein Jordsand bequem das Schiff verlassen.


Kreisbaurat Friedrich Tönjes vom Landkreis Stade


1. Vorsitzender  Uwe Schneider, Verein Jordsand


Ornithologe Gert Dahms zeigt das Nest einer Beutelmeise


Vogelkundler  auf Schwarztonnensand


Uwe Schneider ist mit der Exkursion zufrieden


Die Vereinsmitglieder verlassen den Schwarztonnensand bevor die Ebbe kommt


Gert Dahms unterhält sich unterdecks angeregt mit Stefanie Voigt


Kreisbaurat Friedrich Tönjes und Biologe Jens Umland berichten über Naturschutz im Landkreis Stade



Die Gallionsfigur des Tidenkiekers:
50 cm Tiefgang, Länge: 16,20  Breite: 4,80 m


Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. 

Das Naturschutzgebiet Schwarztonnensand ist eine niedersächsische Elbinsel neben dem NSG Asseler Sand im Land Kehdingen, zwischen Barnkrug und Krautsand, auf halber Strecke von Stade nach Wischhafen. Das Gebiet umfasst 582 ha. Der Schwarztonnensand ist eine relativ junge Insel. Die bis 1967 nur bei Niedrigwasser sichtbare Schlickbank Schwarztonnensand wurde 1968/69 bis 1977 hochwasserfrei aufgespült. Die so entstandene Insel ist ca. 2900 m lang und ca. 500 m breit; sie besteht aus fast reinem Sand aus dem Elbfahrwasser. Unter ihr ruht noch die alte Schlickbank, bestehend aus festem Kleiboden, welcher heute noch an der Nordspitze zu sehen ist, wo Sandabtrag ihn freilegt. Inzwischen ist die Sukzession der Insel zu Trockenrasen, mit Buschriegeln und Bruchwäldern in den Randbereichen vorangeschritten. 


Das Boot wird im Barnkruger Hafen für die Versorgung des Vogelwärters beladen
 


Bootseigner Gert Dahms ist skeptisch, ob wir heil über die Elbe kommen. Wir liegen zu tief. 


Anlandung auf der Elbinsel mit Trinkwasser für den Vogelwärter


Das Boot muß noch weiter draußen im Fahrwasser fest gemacht werden.



Bei der nächsten Überfahrt hilft uns Wilhelm Becker mit seinem größeren Boot


Da freut sich Gert Dahms, Referent des Schwarztonnensand vom Verein Jordsand


Schiffseigner Wilhelm Becker, Chef der  Firma Maschinenbau GmbH & Co. KG



Gert Dahms genießt die flotte Überfahrt bevor es an die Arbeit geht.


Mit Hilfe von Wathosen werden die Photovoltaik-Module entladen ...


... und an Land gebracht
 


Wilhelm Becker und Ralf A. Diercks montieren die PV-Anlage


Die PV-Anlage wird nur für kurze Zeit für den Vogelwärter betrieben, danach gleich wieder abgebaut und wieder aufs Festland gebracht.


Durch das ablaufende Wasser haben wir schon Grundberührung, das Boot sitzt fest.



Mit vereinten Kräften wird das schwere Boot wieder ins Fahrwasser geschoben


Geschafft, da freut sich Gert Dahms, Galgenhumor, denn seine Wathose hat ein Loch.


 


In Verbindung mit dem Asseler Sand ist der Schwarztonnensand ein bedeutsames Rast- und Überwinterungsgebiet für Nonnen-, Bläß- und Graugänse. Aufgrund dieser Funktion hat der Schwarztonnensand internationale Bedeutung und genießt europäischen Schutz nach der Vogelschutzrichtlinie. Die Insel beherbergt aber auch floristische Raritäten. So das zeitweise Vorkommen des Elb-Endemiten Wibels-Schmiele. Diese grasartige Pflanze kommt weltweit nur im Süßwassertidebereich der Elbe, d.h. zwischen Glückstadt und Geesthacht vor! 



 



Geschäftsstelle:

Verein Jordsand
Haus der Natur

Wulfsdorf
Bornkampsweg 35
22926 Ahrensburg
Telefon 04102 - 32656
Telefax 04102 - 31983

e-mail: info(at)jordsand.de
 1. Vorsitzender:
Uwe Schneider

Referent:
Gert Dahms, Hammah


 
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