Elektro - Heizung - Sanitär - Solar
Wärmepumpen
Dipl.-Ing. Harald Diercks
Vereidigter Sachverständiger der
Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Dorfstraße 27
21712 Großenwörden
Tel.  04775-788 
Fax. 04775- 488


Elektrotechnik


SAT-Antennen-Anlage jetzt von analog auf digital umstellen.

Am 30. April 2012 endet die analoge Programmverbreitung über den Satelliten. Ab diesem Zeitpunkt werden ARD und ZDF sowie viele Privat­sender nur noch digital übertragen. Wer also die Fußball-Europameisterschaft vom 8. Juni bis 1. Juli 2012 sehen will, sollte seine Satellitenanlage rechtzeitig überprüfen lassen. Wer fix ist, kann dann die Fußball-WM der Frauen Ende Juni 2011 schon in HDTV-Qualität verfolgen.
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Raumtemperaturregelung einer Wohnstube.

     Besonderheit: Vorwiderstand in der thermischen Rückführung.




 

Wärmepumpen-Regler in einem freistehenden Einfamilienhaus EG.

Der EBERLE-Raumtemperaturregler hat einen Widerstand für die thermische Rückführung von 274 kOhm = 0,193 W integriert.

Bauseits ist ein externen Vorwiderstand von 28 kOhm in den Nulleiter installiert.
Dass verlängert die EBERLE-Raumtemperaturregler-Einschaltzeit um ca. 20 Min.
So wird die Laufzeit der WP verlängert und die Wärmepumpe taktet wesentlich weniger !!!
Ohne den 28 kOhm-Vorwiderstand lief die Wärmepumpe immer nur kurz 3 - 5 Min.
Die Lauf- und Stillstandzeiten sind auch abhängig von der Dämmung, der Wind- und Luftdichtigkeit, der Speicherung der Umfassungsflächen und der Sonneneinstrahlung des Pilotraumes, in diesem Fall Wohnstube.

AT = +  1,0 °C   02.02.2009
IT  = + 20,7 °C  konstant
rel. Luftfeuchte = 35 %
Fußboden-Hzg.-Vorlauf   = + 37°C
Fußboden-Hzg.-Rücklauf = + 30°C

EBERLE-Raumtemperaturregler Montage-Ort:  Innenwand der Wohnstube in 1,30 m Höhe.
40 m² Wohnstube mit 9 m² Süd-Ost Fensterfläche und 9 m² Süd-West Fensterfläche.
Bei Sonneneinstrahlung schaltet die Wärmepumpe sofort ab.
Da in den hinteren Nord-West-Räumen, Eingang, Gäste-WC, Speisekammer und Schlafzimmer angeordnet sind, ist die Abkühlung dort vertretbar

Die thermische Rückführung ist so ausgelegt, dass das beste Regelverhalten ( Zykluszeit und Hysterese )  erzielt wird!
 
Mit dem externen dazuschalten eines Reihenwiderstandes von 28 kOhm zu dem vorhandenen internen Rückführwiderstand vermindert man die Wärmekoppelung des Widerstandes zum Bi-metall und damit verändern man die Schalthysterese des Bi-Metalls und dementsprechend auch die Zykluszeit des Reglers.

Werner Meier, invensyscontrols

Dem EBERLE-Raumtemperaturregler ist ein Verzögerungsrelais von 10 Min. nachgeschaltet, der dann eine SPS SIEMENS LOGO! 230 RC ansteuert, in der eine Einschaltverzögerung von 30 s und eine Ausschaltverzögerung von 96 s programmiert ist.



 



 


SPS SIEMENS LOGO! 230 RC

Größeres Schaltbild:

Wärmepumpen-Steuerung:

Ihre Elektroinstallation vom Fachmann

 



 

Wir installieren und prüfen auch Ihre Elektroinstallation und Elektrogeräte

 




Für Ihre Sicherheit zu Ihrer Information:

VDE-Zeichen für Geräte als technische Arbeitsmittel im Sinne des Gerätesicherheitsgesetzes (GSG), für Medizinprodukte im Sinne des Medizinproduktegesetzes (MPG), für Einzelteile und Installationsmaterial.

Das VDE-Zeichen kennzeichnet die Konformität mit den VDE-Bestimmungen bzw. europäischen oder international harmonisierten Normen und bestätigt die Einhaltung der Schutzanforderungen der zutreffenden Richtlinien. Das VDE-Zeichen steht für die Sicherheit des Produktes hinsichtlich elektrischer, mechanischer, thermischer, toxischer, radiologischer und sonstiger Gefährdung.

Für Geräte als technische Arbeitsmittel im Sinne des GSG.

Handelt es sich um verwendungsfertige Arbeitsmittel im Sinne des Gerätesicherheitsgesetzes, können Sie auch das VDE-GS-Zeichen verwenden.

Für Erzeugnisse nach harmonisierten Zertifizierungsverfahren.

Grundlage für die Prüfung sind die im ENEC-Abkommen aufgeführten europäischen Normen. Produkte (dies sind zur Zeit Leuchten, Leuchtenkomponenten, Energiesparlampen, Geräte der Informationstechnik, Transformatoren, Geräteschalter, elektrische Regel- und Steuergeräte, Klemmen, Gerätesteckvorrichtungen, einige Arten von Kondensatoren und Funkentstörbauteile) die auf dieser Basis geprüft wurden, dürfen mit dem ENEC-Zeichen des VDE gekennzeichnet werden. Eine Genehmigung einer weiteren, am europäischen Zertifizierungsverfahren beteiligten Stelle, ist nicht erforderlich erforderlichh erforderlich

Für Geräte, die den Normen für elektromagnetische Verträglichkeit entsprechen.

Das VDE-EMV-Zeichen drückt die Konformität eines Erzeugnisses mit den anzuwendenden Normen im Hinblick auf die elektromagnetische Verträglichkeit von Produkten aus. Dieses Zeichen signalisiert aber auch die verlässliche Funktion Ihres Produktes im elektromagnetischen Umfeld. Denn die Anforderungen zur Erteilung des Zeichens umfassen automatisch und ohne Einschränkung die Erfüllung der entsprechenden Normen.

Das internationale "emc-Zeichen"

Das internationale "emc-Zeichen" bietet Herstellern die Gelegenheit, für ihre Produkte einen aussagekräftigen Nachweis der Konformität mit Anforderungen bezüglich elektromagnetischer Verträglichkeit in den Regionen Europa, USA, Japan und Australien / Neuseeland.
Quelle: www.intlemcmark.com

 






 

 

Zähleranlage für ein Zweifamilienhaus
mit Huckepack-Tarifschaltgerät direkt
unter dem Zwei-Tarif-Wärmepumpen-Zähler

Durch ein Lastabwurfschütz kann die
Wärmepumpe 3 x 2 Std./Tag abgeschaltet
werden.
Deshalb liefert der Stromversorger EWE
einen verbilligten Wärmepumpenstrom.


 


 
Fundamenterder oder Ringerder ?

DIN 18014 fordert Abnahmeprotokoll mit Fotodokumentation und Messung! (Formblatt)

Ohne Abnahmeprotokoll baut das EVU künftig in Neubauten keinen Zähler ein!

Die Forderung nach einer Dokumentation mit Verlegeplänen, Ausführungsfotos und einem Schlussbericht mit Messwerten erfordert eine einwandfreie Montage.

Fachhandwerker der Elektro- und Blitzschutzgewerke sind hierfür am besten geeignet. Die lang gepflegte Praxis, Fundamenterder durch nicht oder ungenügend geschulte Bauhandwerker ausführen zu lassen, sollte damit vorbei sein. Bauherr, Architekt und Bauunternehmer sind gut beraten, wenn sie diesen wichtigen Teil der Gebäudetechnik gewissenhaft ausführen lassen.

Elektrotechnische und informationstechnische Systeme sind unverzichtbarer Bestandteil im Alltag.
Der gefahrlose Umgang mit diesen und deren ständige Verfügbarkeit sind nicht selbstverständlich.
Umfangreiche Netzwerke der Energieversorgung sowie weitverzweigte Datennetzwerke bieten reichlich Möglichkeiten, in denen durch Beschädigung oder Überbeanspruchung Gefahrensituationen für Menschen und Tiere entstehen oder durch deren Ausfall Datenverluste und Behinderungen zu enormen wirtschaftlichen Schäden führen. Maximale Sicherheit und Verfügbarkeit ist nur möglich wenn diese anspruchsvollen Systeme orientiert an den anerkannten Regeln der Technik errichtet werden.
Basis für den gemeinsamen Betrieb dieser komplexen Netzstrukturen ist der Potentialausgleich und
die damit verbundene Erdungsanlage. Die Anforderungen zur Errichtung eines Fundamenterders nach DIN 18014 wurde im September 2007 aktualisiert. Die unterschiedlichen Ausführungen von Fundamenten neu zu errichtender Gebäude, die entweder mit wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) ausgeführt werden, mit Bitumenbahnen (Schwarze Wanne) abgedichtet werden oder mit einer Perimeterdämmung wärmeisoliert werden, muss ggf. zusützlich zum Fundamenterder ein Ringerder mit Bandstahl mit den Maßen 30 x 3,5 mm aus nichtrostendem Edelstahl V4A verlegt werden.

Fundamenterder (Bandstahl 30 x 3,5 mm oder Rundstahl 10 mm)
In DIN 18015 „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden“ und den technischen Anschlussbedingungen(TAB) der Verteiler Netzbetreiber (VNB) wird der Fundamenterder gefordert. Dieser wird nach DIN 18014 errichtet und dient den Zwecken;

Erdfehlerströme und Schutzleiterströme zur Erde führen (DIN VDE 0100-540)
Erhöhung der Wirksamkeit des Schutzpotentialausgleiches (DIN VDE 0100-410)
Potentialausgleich und Erdung für Gebäude mit Einrichtungen der Informationstechnik
(DIN VDE 0800-2-310)
Erfüllung der EMV-Richtlinie 2004/108/EG (EMVG 2007)
Erdungsanlage für den äußeren Blitzschutz (DIN VDE 0185-305-3)
Überspannungsschutzes (DIN VDE 0100-444)
Schutzerdung von Antennenanlagen (DIN VDE 0855)

Der Fundamenterder mit einer max. Maschengröße von 20 m x 20 m ist in den Fundamenten für die Außenwände oder der Fundamentplatte entsprechend anzuordnen und alle 2 Meter mit der Bewehrung elektrisch leitfähig zu verbinden. Eine einfache Möglichkeit ist die Verbindung mit geeigneten Schraubklemmen. Die Forderung der elektrischen Kontaktierung der Bewehrung nach DIN VDE 0185-305-3 für Blitzschutz ist somit ebenfalls erfüllt.

Ringerder (Bandstahl 30 x 3,5 mm aus nichtrostendem Edelstahl V4A)
Erder außerhalb der Fundamente
In Gebäuden, in deren Kellergeschoß Maßnahmen zur Wärmeisolierung oder gegen das Eindringen von drückendem Wasser vorgesehen werden ist die Erderwirkung nicht mehr gegeben. In DIN 18014 wird hierfür ein
Ringerder gefordert, der unterhalb des Fundamentes erdfühlig verlegt werden muß.
Wird die Perimeterdämmung sowohl an den Wänden als auch unter der Bodenplatte verlegt, ist die erforderliche Erdfühligkeit nicht mehr gegeben (Voll- Perimeterdämmung). Der Fundamenterder muss als Ringerder unter der Bodenplatte im Erdreich oder in der Sauberkeitsschicht im Raster von 10 x 10 Meter verlegt werden (DIN 18014, Abs. 6.2).
Wird eine Perimeterdämmung nur an den Umfassungswänden verwendet, ist eine bestimmte Erdfühligkeit
für einen
Fundamenterder noch gegeben. Eine Maschenweite des Fundamenterders von 20 m x 20 m ist ausreichend.
Für den Potentialausgleich bei Blitzschutzsystemen oder für EMV-Zwecke ist im Fundament ein zusätzlicher Rund- oder Bandstahl (empf. Maschennetz = 20 m x 20 m) zu verlegen.

Fundamenterder und Ringerder sind niederohmig (kleiner als 1 Ohm) zu verbinden.

Anschlussteile zur Anbindung der Potentialausgleichsschiene (zum Schutzpotentialausgleich)
sind in der Nähe des elektrischen Hausanschlusses anzuordnen.

Begriffe (DIN 18014:2007-09)

Erder
– leitfähiges Teil, das in das Erdreich oder in ein anderes bestimmtes leitfähiges Medium, zum
Beispiel Beton, das in Kontakt mit der Erde steht, eingebettet ist.

Fundamenterder – leitfähiges Teil, das im Gebäudefundamentes, im Allgemeinen als geschlossener
Ring, eingebettet ist.

Ringerder - leitfähiges Teil, das als geschlossener Ring erdfühlig in das Erdreich bzw. in die
Sauberkeitsschicht eingebettet ist.

Erdungsanlage – Gesamtheit der zum Erden eines Netzes, einer Anlage oder eines Betriebsmittels
verwendeten elektrischen Verbindungen und Einrichtungen (z.B. Mastfüße, Bewehrungen,
Kabelmetallmäntel) und Erdungsleiter.

Anschlussteil – ein elektrisch leitendes Teil des Fundamenterders/Ringerders, das es ermöglicht,
diesen mit anderen leitfähigen Teilen zu verbinden,
-der Potentialausgleichschiene für den Schutzpotentialausgleich,
-der Ableitungen eines Blitzschutzsystems,
-sonstigen Konstruktionsteilen aus Metall,
- zusätzlichen Potentialausgleichsschienen.

Geschlossene Wanne – das Bauwerk im erdberührten Bereich allseitig umschließende Abdichtung
mit Bitumen oder Kunststoff,
auch schwarze Wanne genannt oder eine Konstruktion aus wasserundurchlässigem
Beton (WU-Beton)
auch weisse Wanne genannt, sowie Kombinationsabdichtungen
z.B. Bodenplatte aus WU-Beton in Kombination mit Abdichtungen an den Kellerwänden.

Perimeterdämmung – Wärmedämmung, die den erdberührten Bereich des Bauwerkes von außen umschließt.

Werkstoffe für Fundamenterder und Anschlussteile (DIN 18014:2007-09)
-Rundstahl mit mindestens 10 mm Durchmesser (verzinkt oder unverzinkt)
-Bandstahl mit den Maßen 30 x 3,5 mm (verzinkt oder unverzinkt)
-Anschlussteile sind aus dauerhaft korrosionsgeschützten Materialien auszuführen
Wird der Beton maschinell verdichtet, dürfen als Klemmverbindung keine Keilverbinder
verwendet werden.

Werkstoffe für Ringerder und Anschlussteile(DIN 18014:2007-09)
-Rundstahl mit mindestens 10 mm Durchmesser
-Bandstahl mit den Maßen 30 x 3,5 mm
aus nichtrostendem Edelstahl V4A (Werkstoffnummer 1.4571
 oder mindestens gleichwertiges
Material). Feuerverzinktes Material ist nicht zulässig.


 


 
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