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Elektro - Heizung - Sanitär - Solar
Wärmepumpen
Dipl.-Ing. Harald Diercks
Vereidigter Sachverständiger der
Handwerkskammer Lüneburg-Stade

Dorfstraße 27

21712 Großenwörden
  Tel.  04775-788  
Fax. 04775- 488
 
Geschaeft


Wie funktioniert eine Wärmepumpe? 

Die Wärmepumpe ist eine Heizung in einem Gehäuse, 96 cm hoch, 51 cm breit und 68 cm tief  mit einer Heizleistung von 5 bis 16 kW, stellt man 5 Wärmepumpen nebeneinander können wir 80 kW Heizleistung erzielen, siehe unsere Referenzen: Tiefen-Sonden/Wasser-Wärmepumpen. 

Die Wärmepumpe kann den Öl- oder Gaskessel ersetzen, sodass wir kein teures Öl oder Gas benötigen.
Die Wärmepumpe wird mit Strom angetrieben und hat einen Wirkungsgrad von bis zu 500 %, das heißt, wenn wir z.B. 2000 Watt Antriebsleistung hinein schicken, erhalten wir bis zu 10000 Watt Heizleistung heraus. (Abhängig von der Wärmequelle und der Heizungs-Vorlauftemperatur.)
Oben sind immer vier Anschlüsse: Zwei zur Wärmequelle und zwei zur Heizung.





  Wärmepumpe

Die Wärmepumpe ist eine thermodynamische Heizung, die es ermöglicht Umweltwärme (gleich gespeicherte Solarenergie) nutzbar zu machen. Ca. 3 bis 4 Anteile Umweltenergie und 1 Anteil elektrische Energie werden als Heizenergie bereitgestellt.  Die elektrische Energie ist erforderlich, die bei niedriger Temperatur vorliegende Umweltenergie von -20°C bis +35°C (Luft) auf ein für die Heizung (Warmwasser) nutzbares Temperaturniveau hoch zu "pumpen".  


Quelle: tecalor, Holzminden

Das Funktionsprinzip der Wärmepumpe ist identisch dem eines Kühlschrankes. 
Diese unterscheiden sich im wesentlichen nur durch das heizen und kühlen. Während man den Lebensmitteln über den Verdampfer Wärme entzieht um diese zu kühlen, wird über den Verflüssiger an der Rückseite des Kühlschrankes Wärme abgegeben. Bei der Wärmepumpe hingegen wird über den Verdampfer die Wärme aus der Umwelt (Wasser, Erdreich, Außenluft oder Abluft) entzogen und über den Verflüssiger dem Heizsystem zugeführt. Die Wärmepumpe ist mit angepassten Komponenten und mit mehr Sicherheitseinrichtungen sowie einer intelligenten, witterungsgeführten Regelung ausgestattet.

Was versteht man unter einem Kreisprozess?
Als Kreisprozess bezeichnet man den thermodynamischen Kreislauf der Wärmepumpe. Ein Arbeitsmedium (nachfolgend Kältemittel genannt) durchläuft in einem Kreislauf verschiedene Aggregatszustände. Das Kältemittel wird nacheinander verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt.


Quelle: tecalor, Holzminden

Dem Wärmequellenmedium Sole, Wasser oder Luft wird auf einem niedrigen Temperaturniveau mit Hilfe eines Wärmeaustauschers (Verdampfer) Wärme entzogen. Diese Wärme wird zusammen mit der vom Verdichter aufgenommenen Energie (Strom) auf ein höheres Temperaturniveau "gepumpt" und über den Verflüssiger an das Heizungswasser abgegeben. Damit dieser Kreislauf funktioniert, arbeitet die Wärmepumpe mit einem Kältemittel, auch Arbeitsmedium genannt. Durch die Verdampfung des Kältemittels wird Wärme aus der Umgebung entzogen und anschließend mit Hilfe des Kompressors verdichtet und die Temperatur erhöht. Bei der Nutzung der Wärme wird das Gas verflüssigt und die Energie an das Heizungswasser übertragen. Um das Kältemittel von dem Verflüssigungs- auf den Verdampfungsdruck zu entspannen ist ein Drosselorgan (Expansionsventil) notwendig.

Auch wenn man der Meinung ist, Luft mit -20°C hat nicht viel Energie, muss berücksichtigt werden, dass der absolute Nullpunkt bei -273°C liegt.

 



 Heizungsanlage mit Warmwasserspeicher

    Wärmepumpe

             Lüftungsanlage

                      Sonnenkollektor


 
1 = Kombispeicher, Warmwasserteil
 2 = Kombispeicher, Heizungsteil
 3 = Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser
 4 = Heizkörper (nur bedingt)
 5 = Fußbodenheizung oder Wandheizung 
 6 = Lüftungsanlage ohne WRG
 7 = Zuluftventil mit Pollenfilter
 8 = Abluftventil
 9 = Sonnenkollektor für Heizung u. Warmwasser
10 = Energiespar-Regler
14 = Wärmequelle: Fachkollektor oder Sonden


Sie können auch die Abluft Ihrer Wohnungslüftungsanlage mit einer Wärmepumpe (Abluftwärmepumpe) nutzen. Da der Energiegehalt der Abluft in Abhängigkeit vom Volumenstrom Ihrer Lüftungsanlage begrenzt ist, eignet sich diese Art von Wärmepumpe jedoch nur für Wohnhäuser bis max. 150 m² mit guter Wärmedämmung.

Derzeit werden 95% der Heizwärme durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe bereitgestellt. Mit dem Einsatz einer Wärmepumpe können Sie direkt zur Reduzierung des eingesetzten Primärenergiebedarfs durch die effiziente Nutzung von Umweltwärme beitragen. 

 

Die Wärmepumpe (WP) heizt in folgenden Betriebsweisen:

Monovalent
WP ist alleiniger Wärmeerzeuger
Die Wärmepumpe deckt 100% der Heizlast
Für Heizsysteme bis max. +60°C Vorlauftemperatur geeignet.

Bivalent-parallel (monoenergetisch)
WP heizt mit zweiten Wärmeerzeuger
Bis zum Umschaltpunkt nur WP dann gemeinsam mit zweiten Wärmeerzeuger
Für Heizsysteme bis max. +60°C Vorlauftemperatur geeignet.

Bivalent-teilparallel
WP heizt mit zweiten Wärmeerzeuger
Bis zum Umschaltpunkt nur WP dann gemeinsam mit zweiten Wärmeerzeuger 
bis die Vorlauftemperatur größer als 60°C betragen muß.

Für Heizsysteme bis max. +90°C Vorlauftemperatur geeignet.

Bivalent-alternativ 
WP heizt mit zweiten Wärmeerzeuger
Bis zum Umschaltpunkt nur WP dann nur zweiter Wärmeerzeuger
Für Heizsysteme bis max. +90°C Vorlauftemperatur geeignet.


Mit der Wärmepumpe heizen, ohne Gas, ohne Öl!

Mit Wärmepumpen-Technologie neuestem Standards lässt sich das Bedürfnis nach Wärme längst umweltschonend befriedigen. In der Luft, dem Grundwasser und dem Erdreich des eigenen Grundstücks steckt reichlich Energie, die sich mit Wärmepumpen preiswert in Heizwärme verwandeln lässt.
Regenerative Energie aus Wärmepumpen hilft, fossile Brennstoffe zu schonen. Der regionale und globale Schadstoffausstoß wird durch den Einsatz einer Wärmepumpe drastisch reduziert.

Diese energieeffiziente Wärmepumpen-Heizungsanlage entspricht der Energieeinsparverordnung (EnEV).

Die tecalor TTF.. ist eine Heizungswärmepumpe, die für den Betrieb als Sole/Wasser- Wärmepumpe geeignet ist. Dem Wärmequellenmedium Sole wird von der Wärmepumpe auf einem niedrigen Temperaturniveau Wärme entzogen, die dann zusammen mit der vom Verdichter aufgenommenen Energie auf einem höheren Temperaturniveau bis zu 60°C an das Heizungswasser abgegeben wird.

Vorteile: Geringe Heizkosten, extreme Wirtschaftlichkeit, kleiner Heizungsraum.  

Die Warmwasserbereitung

Das zentrale Lüftungssystem tecalor TVD be- und entlüftet Wohnungen und Einfamilienhäuser. Die Wärmerückgewinnung erfolgt über eine Abluft-Wasserwärmepumpe. Die zurückgewonnene Wärme wird genutzt um den Warmwasserspeicher aufzuheizen.
 

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